Fieberland

Termin: So., 5. Juli – Sa. 11. Juli 2020

Zur vorletzten Jahrhundertwende ergriff das „Kalifieber“ das Land an den Ufern von Ulster und Werra. Viele Menschen waren da bereits in entstehende Industriezentren oder nach Übersee abgewandert. Und auch die auf schlechten Böden und zersplitterten Flächen betriebene Landwirtschaft, wie auch die weit verbreitete Heimarbeit konnte diesem „Infekt“ wenig entgegen halten. Und so zeigt dieser bis in die Gegenwart gegensätzliche Symptome: Der rasch gewachsene Wohlstand scheint unmittelbar von dem Fieber abhängig, während die Vitalität der Flora und Fauna in der Werra dauerhaft darnieder liegt. Auffällig sind die immer weiter wachsenden „weißen Pusteln“, deren Behandlung noch viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte andauern wird. Einen dieser „Auswürfe“, die „Monte Kali“ genannte Salzhalde bei Heringen, werden wir besteigen. Inspizieren werden wir aber auch Ackerflächen und Weideland des ökologischen Landbaus. Diese zeigen sich gegen das „Kalifieber“ einigermaßen resistent, während das Kali für die industrialisierte Landwirtschaft von weltweiter Bedeutung ist. Doch damit nicht genug – unser „Gedankengang“ führt uns immer wieder auch durch überraschend schöne Wanderlandschaften.
In Kooperation mit Vereinigung ökologischer Landbau.

2019-05-16
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Die dargestellte Route zeigte eine ungefähre, vorläufige Orientierung. Änderungen vorbehalten.

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