In dem Areal des Kyrill-Pfad nahe dem Dorf Schanze und dem WaldSkulpturenWeg leitete die Künstlerin Viktoria Scholz einen etwa halbtägigen Landart-Workshop.
Viktoria Scholz: „Landart selbst zu machen ist wie ein Tor zu einer Reise in die tiefe Stille der Natur und zu einem selbst. Uns leitet die Ästhetik des Materials, welches vor Ort zu finden ist. So wird die Natur zu einem großen Atelier, in dem alles zu finden ist, was man braucht, um etwas Neues zu gestalten, was es vorher noch nicht gab. Die Teil­nehm­enden begegnen einem „Raum“, den man als „reines Sein“ bezeichnen könnte, ein voll­ständiges Ankommen an einem aus­ge­wählten Ort. Und dieser Raum besteht aus Zeit – Zeit für Lang­samkeit, Zeit für Sorg­samkeit, Zeit für sich selbst in Muse. In diesem Raum entsteht ein Werk, was nach seinem Erschaffen wieder ver­schwinden darf. Die Beziehung zu dem Ort, dem Erlebnis und ein gutes Foto bleiben.“